Qualifizierung

Qualifizierung zum/zur Medienberater/in

Ziel der Fortbildung:
Erweiterung der individuellen Handlungskompetenz, um die Medienkompetenz der Zielgruppe einschätzen, unterstützen und begleiten zu können. Die Fortbildung richtet sich an Pädagog/innen, die in Pankower Erichtungen tätig sind und vermittelt Grundlagenwissen im Bereich der Medienerziehung, welches zur weiteren Beratungs- und Informationstätigkeit befähigt.

Curriculum:
Die Inhalte der Fortbildung sind am Alltag von Kindern und Jugendlichen und Familien ausgerichtet und vermitteln Wissen über die neuen Medien, ihre Möglichkeiten, ihren Einfluss und ihre Auswirkungen. Sie arbeiten mit Fallbeispielen und die Fortbildung bietet Zeit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Die folgenden Module bilden dabei die Grundlage des Curriculums und greifen ineinander:

1. Lebenswelten sind Medienwelten
Die moderne Medienausstattung in Familien wird in verschiedenen 2-jährig erscheinenden Studien des MPFS umfangreich untersucht und zusammengefasst. Die Studien geben Aufschluss über die Medienausstattung und Nutzung durch die verschiedenen Familienmitglieder. Inhalte des Fortbildungsblocks sind:

  • Medienausstattung von Kindern und Jugendlichen
  • Nutzungsverhalten und Zahlen
  • Wer nutzt was?

2. Entwicklungspsychologie und Medienwirkung
Kinder wachsen heute mit virtuellen und realen Welten gleichermaßen auf. Die digitale Technik beeinflusst Entwicklungs- und Bildungsprozesse der Kinder und Jugendlichen und stellt zudem ein Potenzial für diese Prozesse dar. Dieser Block widmet sich folgenden Fragen:

  • Wie wirken visuelle und audiovisuelle Inhalte?
  • Wie beeinflussen die neuen Medien die Entwicklung der Kinder?
  • Veränderung der Kommunikationskultur mit neuen Medien

3. Risiken und Knackpunkte
Die neuen Medien bieten Kindern und ihren Eltern neue Erfahrungsräume. Das kann als Chance begriffen werden, aber auch Gefahren mit sich bringen, vor allem wenn Kinder mit den neuen Medien allein gelassen werden. Mögliche Gefahren, die in diesem Block aus Sicht des Jugendmedienschutzes diskutiert werden sind:

  • Internetsucht
  • Computerspiele/Onlienspiele und Altersfreigaben
  • Cyber-Mobbing in Sozialen Netzwerken
  • Problematisches Verhalten in Chats und Foren
  • Werbekompetenz

4. Bedeutung von Datenpreisgabe und deren Konsequenzen
Der Umgang vor allem mit dem Internet zieht eine gewisse Daten- oder Informationsfreigabe nach sich. Hier gilt es vor allem über die Rechte und Pflichten in der virtuellen Welt aufzuklären:

  • Rechtsgrundlagen/Datenschutz/Urheberrecht

 5. Perspektiven
Die Medienberatung hat die Aufgabe Unterstützungsmöglichkeiten für Familien beim Zusammenleben herausfinden und anzubieten. Je nach Familienform können die Unterstützungen unterschiedlich aussehen:

  • Erwachsene als Vorbilder/Grenz- und Regelsetzung
  • Chancen/positive Aspekte der neuen Medien
  • Technisches Know how und Schutzmaßnahmen
  • Handlungsalternativen

Bei Interesse rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Email, wir stimmen uns gern mit Ihnen ab und stellen die Module nach Ihren Wünschen zusammen.