BOP I Berufsorientierungsprogramm

BOP steht für das Berufsorientierungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, welches Schüler und Schülerinnen in den Klassenstufe 7  und 8  bei der beruflichen Orientierung und beruflichen Praxis unterstützt.

Unser Programm besteht aus zwei Bausteinen – eine Potentialanalyse im zweiten Halbjahr der Klassenstufe 7 und den anschließenden Werkstatttagen in der Klassenstufe 8.

Zur Potentialanalyse

Die SchülerInnen entdecken spielerisch im Rahmen einer dreitägigen Kompetenzermittlung wichtige extrafunktionale Kompetenzen für die Arbeitswelt.

Alle vier Beobachtungsdimensionen sind standardisiert und gesetzt:Potentialanalyse1

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kreativität
  • Teamfähigkeit
  • Methodenkompetenz

In handlungsorientierten Spielszenarien erforschen und erkennen die SchülerInnen ihre eigenen Stärken. Das Erproben von eigenem Verhalten in Verbindung mit einem anschließenden Feedback durch geschulte BeobachterInnen bilden das Kernstück in der Kompetenzermittlung. Das Verfahren folgt dem Assessment-Ansatz und arbeitet ausschließlich stärkenorientiert.

In einem konstruktiven Feedback werden diese beobachteten Verhaltensmuster, respektvoll und kriteriengeleitet an die Schüler und Schülerinnen in Einzelgesprächen rückgemeldet und mit deren Selbsteinschätzung verglichen. Die Ergebnisse von jedem Einzelnen werden in Form von Arbeitsblättern und Zertifikaten dokumentiert und im Berufswahlordner dokumentiert werden.

Zu den Werkstatttagen

Werkstatttage; das heißt ausprobieren von Berufsfeldern, kennenlernen von Ausbildungsstätten und austauschen zu Berufsbiographien mit fachkundigen Werkstattleitern.

Die folgenden Berufsfelder können dabei von den SchülerInnen in kleinen Gruppen erprobt werden:

Handwerk & Technikwerkstatttage4

  • Farbe und Raumgestaltung
  • Holz
  • Naturwissenschaften
  • Textil, Leder & Bekleidung

 

Dienstleistung & Sozialeswerkstatttage5

  • Gesundheit, Erziehung & Soziales
  • Hotel & Gaststätten
  • Kosmetik & Körperpflege
  • Wirtschaft & Verwaltung
  • IT & Medien

Jede Werkstatt sind 2 Tage voller praktischer Erfahrungen, in denen die SchülerInnen typische Tätigkeiten aus dem jeweiligen Berufsfeld erkunden. Unter der Anleitung von erfahrenden Werkstattleitern sammeln die SchülerInnen erste Eindrücke und gleichen ihre Vorstellung mit der Berufsrealität ab.

Die Werkstatttage sind als Angebot im Rahmen des Dualen Lernens konzipiert. In diesen zwei Wochen erproben die Jugendlichen drei Berufsfelder, wobei in der zweiten Woche eine vertiefende Werkstatt mit Medienschwerpunkt stattfindet.

bop-ablauf

In der Medienwerkstatt erkunden SchülerInnen die spannenden Berufe der Kreativwirtschaft. Dabei greifen die Workshops aktuelle berufsspezifische und technische Entwicklungen der Branche auf.

Die SchülerInnen können aus folgenden Workshops wählen:medienstadt2

  • Computer Engineering
  • Gamedesign
  • Filmproduktion
  • Trickfilm
  • Veranstaltungstechnik
  • Webdesign
  • Grafik- und Kommunikationsdesignmedienstadt1
  • Schauspiel
  • Digitale Musik Produktion
  • Tanz: Hip Hop
  • Kostüm- und Bühnenbild
  • U.v.m.

Im Vordergrund steht dabei berufsorientiertes Ausprobieren und Hineinschnuppern in die jeweiligen Berufsbilder sowie das kreative Erarbeiten von Medienprodukten zu einem übergreifenden Thema. Die Workshops verstehen sich als Teile eines gemeinsamen Projektes und beziehen sich auch praktisch aufeinander.

Ein Zertifikat belegt zum Abschluss die teilgenommenen Werkstätten und gibt eine individuelle Einschätzung zu den gezeigten Stärken und Fähigkeiten. Zudem ist das Zertifikat ein Baustein des Berufswahlpasses

 

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